Label: »White Canvas« – Basics by Woron & Funktion Schnitt

Slow Fashion, Ethical Fashion, Fair Fashion – Label to Watch: Woron

In search of »white canvas«

 

»shortcuts« –  Adieu, April, adieu Fashion Revolution trouble, and hello, May. After a short break we’re back with a topic concerning Part I of our very own and personal Slow Fashion Manifest, the wish to Make Things Last a little longer. Back then, we’ve been talking about the perfect basic wardrobe, which should be lasting longer than just a few seasons. We have been mentioning our – quite personal – daily essentials, like the classic trench, the perfect black pair of jeans… but, as always, we’ve been forgetting (mostly due to the fact, that it’s a visual problem of lying underneath) the most important basics, namely underwear – let’s call them the »blank«, or »white canvas« for nearly every clothing-ensemble that comes to our minds.

Concerning a comfortable and sustainable choice for underneath, we recently stumbled upon the danish based label Woron. The sister-duo has created a beautiful little selection of consciously made essentials – which meet the aesthetic eye, as well as the need for a comfortable daily wardrobe–companion (find their philosophy here.). Can you spot the white bra in Pt III of our Manifest? We hope not, as it is blending in so well with the ensemble… As for the perfect tee, our search led us to Cologne based label Funktion Schnitt. The makers are committed to sustainable materials and fair production – and to a single piece of clothing: the perfect tee in all it’s shapes and colors (they’ll tell you a quite visual story here). We have been testing both brands and are finally content with having added a quite colorful blank canvas to our wardrobes. But as always– maybe you have further recommendations?

Hallo Mai, halle Sonne, und: Hallo, virtuelles Leben! Nach kurzer Pause (nach: all dem April–Trubel mit ungewöhnlich viel Slow–Fashion–Tagebuch–Schreiberei und einem wunderschönen Start in den Sommer, der uns jegliche Ambitionen nahm, an den Schreibtischen zu sitzen und in die Tasten zu hauen) sind wir zurück – mit ein wenig »Weiß« zum atmen, bevor es bunt und in aller Kunstkinder Frische mit dem nächsten Teils unseres Slow Fashion Manifests weitergeht!

Ein Post, der uns beim gemeinsamen Schreiben des Manifests in den Sinn kam, weniger spektakulär, dafür aber besonderes Herzensthema ist? Ist, voilà, ein Blick gen all der wichtigen Kleinigkeiten im Kleiderschrank, die hier oft, vor allem aus den Dadrunter–Gründen, zu kurz kommen. Eigentlich sollten sie direkt auf unseren Slow Fashion Manifest Auftakt folgen, bei dem wir uns ganz dem Anliegen No. I »Make it Last« widmeten – aber dann kam uns die Zeit dazwischen. Ob der Verspätung ein gentle reminder an unser Vorhaben: In die Stücke zu investieren, die – komme was wolle – in der Garderobe erhalten bleiben. Das heißt für uns einmal, auf die Qualität der Dinge zu achten. Aber, zweitens, auch sich selbst ein Stückchen besser kennen zu lernen, was die persönliche Basis der täglichen Alltagsuniform ausmacht (wir sprachen u.a. von Trenchcoats und Jeans – das kann bei euch aber vielleicht ganz anders aussehen?). Und dann, fast am wichtigsten, zum Dritten? Die richtigen Basics parat zu haben: der Body, mit dem das etwas zu luftige Sommerkleid eigentlich erst richtig ausgeführt werden kann. Der BH, dessen Träger sich der Form des Shirts anschmiegen…


… Das schlichte Shirt, das die ausgefallene Hose ein wenig erdet. Wir sprechen von den weißen Leinwänden, auf denen die ausgefalleneren Kleiderstücke doch erst so richtig zur Geltung kommen – und die wir selbst all zu oft vernachlässigen. Et voilà… unsere öko-fairen Fundstücke aus dem Sustainable und Conscious Fashion Bereich, die wir inzwischen getragen und lieb gewonnen haben, und euch ans Modemenschen–Herz legen können?

 

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Soft Bra – thanks to Woron | Body Suit – thanks to Woron

Woron – Sustainable Essentials made in Denmark

 

Das skandinavische Label Woron wurde von dem dänischen Schwestern–Duo Anya und Alina Woron gegründet – aus einem einfachen wie schönen Grund: Es fehlte den Schwestern an ästhetischem und gleichsam gemütlichem Dadrunter für den Alltag – warum diese Ansprüche nicht verbinden, und dazu ein (oder auch zwei) Auge(n) auf Nachhaltigkeit werfen? Im Store der beiden finden sich nun also seit einiger Zeit sustainable fashion essentials die genau die Art von Leinwand sind, die – zumindest in unseren Schränken – noch gefehlt haben. Was man nicht sehen und fühlen kann? Nicht nur werden die gemütlichen Stücke aus Lenzing Modal in einer kleinen Fabrik in Europa genäht, auch das aus Holz gewonnene Textil wird über den europäischen Markt bezogen und unterliegt entsprechenden Richtlinien. (Mehr Informationen findet ihr hier.) Und was man doch sehen und fühlen kann? Na, die Gemütlichkeit der Stücke natürlich. Tanzend und radfahrend und reisend getestet, und für gut befunden. Wie auch die Kombinationsmöglichkeit der Schnitte – ein Teil wurde bereits zur Begleiterin des schönen Wickelhemds aus unserem dritten Manifest Teil erkoren…

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Shirt (beige) – thanks to Funktion Schnitt | Shirt (navy) – thanks to Funktion Schnitt

 

 Shirts by Funktion Schnitt

 

»Es gibt T-Shirt-Marken wie Sand am Meer, aber kaum eine, die über optische Vorzüge hinaus einen Mehrwert bietet …« – und dabei gar bezahlbar bleibt. Dem Herzensthema bezahlbarer, hochqualitativer und möglichst umweltfreundlicher sowie fairer Kleiderschrankretter hat sich das Kölner Label Funktion Schnitt angenommen. Auf lediglich vier Materialien haben sich die Macher spezialisiert: Bio-Baumwolle, Tencel, Merino und SeaCell – und auf lediglich ein Kleidungsstück: Das T-Shirt in seinen schönsten Farben und Formen. Was man nicht sehen und fühlen kann? Die Shirts werden fair, umwelt- und sozialverträglich in Portugal produziert (hier erzählen die MacherInnen in allerlei Bildern und Worten mehr.) Und was man sehen, und vor allem fühlen kann? Wir haben uns vor allem die Stücke aus Bio–Baumwolle genauer angeschaut, und sind auf den Geschmack der schönen Kölner »Leinwände« gekommen. (Ein Lieblingsstück hat es nicht mal auf die Bilder geschafft, da es sich in konstanter Nutzung zwischen Getragen– und Gewaschen–Werden befindet…) Als nächstes wird vielleicht ein Modell aus SeaCell getestet…

Die Mission »weiße Leinwand« ist im April also erfolgreich gestartet. Dennoch: Habt ihr Slow Fashion Lieblinge aus dem Bereich Unterwäsche und Basisgaredobe, die ihr uns ans Herz legen könnt? Wir danken!

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Kommentare (3)

  1. Ich liebe die Schlichtheit und Einfachheit von Funktionsschnitt. Und die Stoffe sind einfach ein Traum, es fühlt sich so gut an, diese Shirts zu tragen 🙂

    Woron kannte ich noch garnicht, danke für die Vorstellung (:

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

    • Was für schöne Worte, und so wahr. Man lernt plötzlich die Haptik und Schlichtheit von Kleidung ganz anders zu schätzen!

      Und: schön, wenn wir noch Schätze für euch finden können (manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ihr Lesenden euch den ganzen Kleiderkrams nicht schon längst überschaut habt. Oder all die Schätze nicht vielleicht schon kennt – aber das sind wohl die ersten schleichenden Anzeichen von Fachidiotie. Wenn ich überlege, wie viel zeit es mich manchmal kostet, langsame Alternativen zu finden… 😉 )

  2. 2 wundervolle Marken die ihr unglaublich liebevoll beschrieben habt! 🙂

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