Vintage Ensemble #44: On Denim – and a sudden February Blues

February Blues

Der Februar Blues hat dieses Jahr so richtig zugeschlagen. Mit einem Eigene–Vier–Wände–Kollaps, Zwischenmenschlichen Achterbahnfahrten und allerlei anderem Nicht-so-Schönen zum Jahresstart. Da Jammern aber bekanntlich selten geholfen hat, haben wir’s uns zu zweit so schön wie möglich gemacht. Esther kam für eine Woche in die Heimatstadt, wir warfen alle Verpflichtungen über den Haufen und  genossen weintrunkene Nächte, frische Vier Wände (einmal via Schnapsidee „Airbnb–Apartment,“ ein zweites Mal im Rahmen meines ur-spontanen Umzugs) und am Ende ungeplanter Weise  auch ein paar neue Kleider für die eigene Garderobe.

Nebst Kleiderschrank–Auffrischung von der Kleiderei wanderten bei einem Streifzug über den Hamburger Mädelsflohmarkt die zwei frühlings–blauen (und gar nicht regenwetter–blues-igen) Stücke – Baumwolle Bluse und Jeansrock – in den Stoffbeutel. Und ich muss sagen: Selten haben sich Flohmarkt–Fünde so raketenschnell in meine Garderobe integriert. Abgesehen davon, dass Second Hand Käufe gerade im Denim Bereich (wegen des hohen Wasserverbrauchs in der Textilen Produktion) immer noch die nachhaltigste Art des Kaufens sind, musste ich wieder einmal feststellen: Dass der Kleiderspaß bei Second Hand und Vintage Stücken für mich persönlich immer noch am weitesten geht. Mit weißen eco-fairen Treffern von Veja an den Füßen und frischem Klimbim für die Ohren fühlte sich das ganze – trotz Nieselwetter – vergangene Woche doch schon ganz schön nach Frühling an…

Shirt – Second Hand (find a fair fashion piece here) | Skirt – Second Hand (Fair Fashion Alternative from K.O.I.) | Sneaker – Veja

Bei der retrospektiven Recherche nach schönen Slow Fashion Alternativen muss ich allerdings schnell noch gestehen: Das niederländische eco-faire Jeans Label Kings of Indigo hat es mir angetan – mit plötzlicher Liebe auf den zweiten Blick. Woher bloß die wiederentdeckte Jeans-Liebe? Liegt’s an den ur-tollen Schnitten, die sich das Label für die aktuelle Kollektion ausgesucht hat? Oder an der sympathischen Geschäftsphilosophie? Wer auf der Suche nach Denimstücken ist und mehr über das Label K.O.I. erfahren will, findet auf Grossvrtig einen kleinen Einblick im Textformat – hier entlang!

P.S.: Die Fotos sind übrigens während der letzten Tage des Kleiderei Pop Up Shops in der B-Lage entstanden. Treue LeserInnen wissen um unseren Lieblings Pop Up Store, der zwar selbst bleibt, aber temporär immer wieder auf’s Neue tolle Gäste einlädt und selbst bei Hamburger Nieselwetter frische Farben und Pflanzen für die Seele bereit hält… Wenn ihr uns bei einem Bummel auf der Hamburger Sternschanze trefft, dann sicher hier! <3

Slow Fashion Alternatives?

Shirt – K.O.I , fair wear foundation member focusing on eco conscious production and materials
Skirt – K.O.I
Dress – K.O.I
Earrings – Dast, Hamburg based label for selected vintage pieces and handcrafted jewelry

Sneaker – Veja, French eco-fair shoe label with production in Brasil

Kommentare (2)

    • Danke, du Liebe! Ich freu mich immer so doppelt, wenn ich so besondere Stücke auf Flohmärkten entdecke… da ist die Erwartungshaltung irgendwie niedriger, als wenn man in Läden läuft. <3

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