Personal Uniform: Getting Ready – By Signe SS17

Getting Ready
– with Signe SS17

Wer unser virtuelles Tagebuch regelmäßig frequentiert weiß, wie schnell wir 2015 einen Narren am dänischen Neuling By Signe gefressen haben. Das Glück war auf unserer Seite und die Begeisterung für’s Projekt der jeweils Anderen nicht ganz einseitig. Seither tauchen die schönen Kleider der Dänin Signe Rødbro, die fast im Alleingang versucht, möglichst alles bei der Produktion ihrer kleinen aber feinen Kollektionen richtig zu machen (gesetzt wird auf natürliche, weitgehend GOTS zertifizierte Materialien, sowie die Produktion komplett im eigenen Atelier gehalten) immer mal wieder bei uns auf. Kurz zu sehen war das dänische Eco Fashion Label in unserem virtuellen Tagebuch zuletzt in Form der AW17/18 Kollektion auf dem Greenshowroom, den wir hier für euch im Bewegbild festgehalten hatten. Nun aber zurück zum Frühling, zum Sommer, und Zeiten auf die wir schon sehnsüchtig warten…

 

 

Our Signe SS17 favorites? Timeless Basics with a little twist

Bereits beim ersten Blick auf die Signe SS17 Kollektion des Labels war klar: Wunderbar luftig helle Sommerbasics (in dieser Kollektion unter anderem in herrlich augenzwinkerndem rosa) hin oder her, diesmal müssen’s Stücke für lange und laue Hamburger Nächte werden. Denn: Haben wir schon gesagt, dass wir in letzter Zeit einen ganz schönen Narren an den Rosie Assoulin inspirierten Rüschen an ungewöhnlichen Kleiderschnittstellen gefressen haben? Signe hat die schönste »Slow Fashion« Antwort auf derlei extravagante Modeeskapaden, und zwar in Form von zurückhaltend schwarzen, schlichten Basics, die mit genauer richtigen Prise augenzwinkernder Rüschen an den Hosen und Hemdsärmel-Säumen dem Zeitgeist entsprechend aufpoliert werden… Das schwarze fließende Kleid derweil ist meine bisherige Lieblingsantwort auf den sich hartnäckig haltenden Trend zu freien Schultern – im Schneider Jargon wurde der mehr als U-boot förmige Ausschnitt »Carmen« gewidmet – welches, Slow Fashion und Trend–Verweigerung ahoi, ebenfalls als klassisches Hängerchen getragen werden kann. Das geht doch, mit der Slow Fashion und dem Zeitgeist!

Das Kleid ist übrigens aus Bambusviskose, von den MacherInnen hinter dem dänischen Label liebevoll Bamboo Silk genannt, da die fließende Viskose sich echter Seide so ähnlich anfühlt… wer mehr über das Material wissen möchte: in unserer letzten Runde Wardrobe Aesthetics haben wir über die veganen, wenn auch leider noch nicht 100%ig umweltfreundlichen Alternativen zu Seide schon eingehender geschrieben.

Anna wears:  Dress – By Signe | Shoes – Vintage | Earrings – Vintage

Esther wears: Frill Blouse – By Signe | Ruffle Leggins – By Signe | Babouches – Hessnatur

Postcards from Hamburg: Getting ready…

Ganz schön froh, wie spaßig und nicht-mehr-ganz-so-ernst die Eco und Fair Fashion Szene in den letzten Monaten doch geworden ist haben wir für’s Fotos schießen vor der obligatorischen Abendlichen Weißweinschorle (da wir uns zur Zeit Pendelbedingt zwischen Kassel und Hamburg eigentlich viel zu selten sehen) kurzerhand Annas Badezimmer zum Fotostudio umfunktioniert. Seid ihr genauso verknallt in das Fossil an Badewanne, welches eine unrenovierte Hamburger Altbau Wohnung uns beschert hat?

Our Slow Fashion Picks?

Bamboo Silk Dress – By Signe
Shoes – Vintage Stuart Weitzmann via Rebelle
Earrings – Vintage Oscar de la Renta via Rebelle

Frill Blouse – By Signe
Ruffle Leggins – By Signe
Babouches – Hessnatur

 

Kommentar (1)

  1. Bambus kann ich aktuell einfach noch nicht durch das Chemische lösverfahren unterstützen. Bin aber gespannt was sich da noch tut! Der stoff sieht herrlich aus 🙂 und ihr übrigens auch 🙂

    xx Franzi

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