#June15x30: Building a Capsule Wardrobe – with Maas Natur

Personal Uniform: Building a Capsule Wardrobe
– #June15x30 with Maas Natur

Hitzige Sommertage? Pustekuchen, denn momentan scheint sich der Sommer in Hamburg nicht ganz so sicher zu sein. Und da wir sowieso lieber anständig gekleidet sind (Sommergardreroben fallen uns irgendwie jedes Jahr auf’s Neue schwer, obwohl wir uns fleissig daran versuchen) tragen wir in den letzten Tagen die Lieblingsjeans, den Lieblingstrench und andere Kleider für lauwärmere Tage wieder mit Freuden rauf und runter. Aber a apropos Lieblingsstücke – wovon ich hier eigentlich reden wollte? Von der perfekten, anlässlich der Saison möglichst sommerlichen Capsule Wardrobe! Denn nicht nur bereitet uns diese gleichermaßen Freude wie Kopfzerbrechen, seit wir im Sommer 2015 mit dem Projekt »weniger, aber gezielter und vor allem grüner zu konsumieren« begannen. Sondern es rufen passend zur neuen Saison auch wieder allerlei Modemenschen zu gemeinsamen saisonalen Kleiderschrank-Herausforderungen auf, die eben genau das zum Ziel haben: Sich selbst, die eigenen Tragegewohnheiten und die persönliche perfekte Garderobenzusammenstellung besser kennenzulernen.

»Wie wenig ist noch zu viel? Wieviel ist noch zu wenig? Und wie viel ist genug?« – The Organized Cardigan

Lisa von at/least hat es vor einiger Zeit wunderschön vorgemacht, wie man mit nur zehn Kleidungsstücken auf ganze zehn spannende Ensembles kommt (– hier geht’s zur ganzen 10×10 Challenge). Und auf The Organized Cardigan startet heute, mitten in der schönen Sommersaison, die 15×30 Herausforderung  (– hier erfahrt ihr mehr über die Aktion). Warum nicht einfach mal ausprobieren und die nächsten 30 Tage in nur 15 ausgewählten Kleidern bestreiten? Das schaffen wir mit Links, hoffen wir. Denn nach zwei Jahren ekstatischem Kleiderschrank-unter-die-Lupe-nehmens kann ich nicht nur ziemlich gut sagen, was ästhetisch gesehen meine absoluten Wohlfühl-Kleidungsstücke sind, sondern auch: dass diese in puncto Qualität und Tragekomfort überzeugen müssen! Et Voilà, falls ihr auch überlegt, spontan an der #Juni15x30 Herausforderung teilzunehmen oder euch am 10×10 Konzept zu versuchen: Hier ein paar ausgehende Überlegungen zum Start – ästhetisch ausgestattet mit den perfekten »weißen Leinwänden« von Maas, einem unserer deutschen Eco Fashion Pioniere. <3

Step 1 – Finding the right Pieces

Blouse – borrowed from Maas Natur | Trenchcoat – borrowed from Maas Natur | Jeans – Armedangels | Shoes – borrowed from Maas Natur

Step 1 – Finding the right pieces! Über die perfekte French, bzw. Capsule Wardrobe haben wir das letzte Mal im Rahmen eines kleinen Lookbook Shootings bereits gesprochen, aber wir können es nicht oft genug sagen: ›Make Things Last‹! Und zwar a) mit Kleidungsstücken, die eine gute Basisgarderobe bieten; und b) mit zwei Augen auf deren Qualität, damit die Garderobe sich sowohl  im Alltag bewährt, als auch für eine Weile erhalten bleibt.

Ästhetisch weiß ich inzwischen gut, dass sich eine schlichte Jeans, die richtige Hemdbluse und ein langer Trenchcoat an fast jedem der 365 Tage im Jahr gut und so richtig nach »mir« anfühlen. Aber – und das habe ich erst in den letzten Jahren gelernt – auch von der Qualität muss es richtig funken sprühen. Es soll partout kein Polyester mehr sein, weswegen schon so einige geliebte Mäntel gehen mussten. Und auch der Schnitt muss 100%ig stimmen, was vor einiger Zeit die erneute Suche nach der perfekten weißen Bluse mit sich führte (und das auf den Bildern ist sie, glaubt’s mir! <3) Über’s Schuhwerk müssen wir derweil eigentlich gar nicht erst sprechen – denn kaum eine Investition lohnt sich so sehr, wie das Verwöhnen der eigenen Füße, auf denen wir einen Großteil unseres Lebens verbringen. Irgendwie klar, dass das im Sommer ein Modell á la »Birkis« ist… oder?

Step 2 – Reinventing the Classics

Blouse – borrowed from Maas Natur | Jeans – H&M Conscious Collection (find a similar one here)

Step 2 – Reinventing the Classics! Nachdem die eigenen Kleiderschrank-Klassiker erst einmal gefunden sind, und immerhin schon mal ein ganzes Ensemble zusammengestellt ist, geht’s an den Schritt zwei der persönlich auferlegten Herausforderung an mich selbst. Und zwar mit dem Anliegen mit Jenem kreativ zu werden, was bereits auf der ganz schön reduzierten Kleiderstange hängt.

Brauchen wir wirklich noch ein weiteres schickes Oberteil der Saison? (Ich gebe es zu, gerade dieser Frage bin ich Anfang des Jahres ganz schön verfallen, samt Rüschen und geknoteten Ärmeln im Gepäck – vergebt’s mir.) In diesem Monat versuche ich mich also, die 15 auf meine Stirn geschrieben, an einem »Nein« zu unnötigem Kleiderspaß. Und voilá: Zum Abend wird die neue und eigentlich doch sehr schlichte Lieblingsbluse einfach umgedreht und auf dem Rücken geknöpft und verknotet, sowie die Hemdsärmel umgeschlagen. Das Ergebnis: Schleifen und Ärmeldetails und hoher Kragen auf einen Streich. Ich hatte fast vergessen wie schön es ist, mit dein eigenen Kleidern daheim kreativ zu werden!  Wer hier übrigens weitere inspiration sucht: Eine Meisterin im Neukombinieren und Aufpeppen ist Vreni von Jäckle und Hösle, schaut mal hier!

Step 3 – Accessorizing Slow Fashion

Blouse – borrowed from Maas Natur | Trenchcoat – borrowed from Maas Natur |  Earrings – Knobbly Studios x Laurie Franck (you can also find Knobbly Studios at Black Velvet Circus)

Step 3 – Accessoirizing! Zwei Kleider–Ensembles hab ich immerhin schon mal zusammengewürfelt mit meinen Lieblingsstücken, die in ähnlicher Form bereits zur Arbeit und beim abendlichen Flanieren ausgeführt wurden. Was nun noch fehlt? Sind, schaufensterscheibenglasklar, die richtigen Accessoires. Schmunzelt da jemand ob eines solchen lapidaren Punktes? Dann muss ich erklären, dass ich bis vor kurzem jeglichen Schmuck (Schuld ist das aus wilden Jahren verbliebene Nasenpiercing) schändlicher Weise verschmäht habe. Dann jedoch kam die Künstlerin Laurie Franck, mein erstes richtiges Tattoo und kurz darauf der Ohrring, den Laurie in Kooperation mit dem Tel Aviver Label Knobbly Studios entworfen hat. Seither bin ich hin und weg ob der guten Laune, die mir ein kleines baumelndes Stück Metall an einem Ohr tagtäglich ins Gesicht zaubern kann. Ich leg’s mir momentan also selber immer wieder ans Herz: Wenn es schmucker aussehen soll, dann halt mit einem so simplen Trick wie dem richtigen Schmuck.

Ob ich den Ohrring allerdings zu den 15 Stücken mit hinzu zählen werde? Ich weiß es noch nicht, und werde beim Packen in den kommenden Tagen noch einmal alles für die Juni Garderobe durchzählen. Mich verschlägt es nämlich arbeitstechnisch einige Tage in den Süden Europas. Mein Koffer und ich – eigentlich der perfekte Moment herauszufinden, was da alles mit soll, oder?

Slow Fashion Picks?

Blouse – Maas Natur, Eco Fashion Pioneer from Germany 
Trenchcoat – Maas Natur 
Jeans – Armedangels, German Fair Fashion Label 
Shoes – Maas Natur
Earrings – Knobby Studios, Tel Aviv based jewelry label

– In Kooperation mit Maas Natur. Für das Shooting wurden uns Samples zur Verfügung gestellt. Unsere Meinung zum den ausgewählten Kleidern beeinflusst dies natürlich nicht! – 

Kommentare (2)

  1. Liebe Anna,
    du hast wunderbare Sachen ausgewählt! Bei mir Zuhause sind meine Birkis sind mittlerweile zu dritt, weil sie einfach so gut zu meinen Füßen sind. Und das über eine sooo lange Zeit! Also eine wirklich gute Investition.
    Ich bin auch gespannt, ob und wie wir alle dieses Experiment „meistern“ und freue mich schon auf deine / eure weiteren Beiträge und Erkenntnisse!
    Hab herzlichen Dank für’s Teilen und schön, dass du dabei bist!
    Viele liebe Grüße
    Sunray
    PS: Ich würde ja diese mega coolen Ohrringe nicht mitzählen… ;D

  2. Pingback: #Juni15x30 - Das Fazit zum Kleiderschrank-Experiment | The organized Cardigan

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