Wochenendlektüre: von jüdischem Feminismus, wc-Texten und der fragwürdigen Suche nach der Berufung im Beruf

Leseliste: Neue Perspektiven

Ein kleiner Rückblick auf das Gelesene der letzten Woche. Zu erst ein wunderbarer Text, der nahtlos an die Linkliste von neulich (Stop Slow Fashion Preis Shaming) angehängt werden kann, ein Interview mit Alain der Botton zum Sinn und Unsinn der Worklife-Balance und die beiden ersten Beiträge der absolut fantastischen Kollumne aus dem Missy Magazine von Debora Antmann zu jündischem Feminismus und jüdischen Texten allgemein, die meinen persönlichen Glas-Klirr-Moment der Woche verursacht haben. Bitte Lesen.

How Shopping on a Budget Changed My Style
»In my previous life, I might have attempted to throw money at the problem. I was always shopping to fill a hole or boost my spirits.«  klick to read

Interview: Alain de Botton über Work-Life-Balance: Warum Arbeiten uns nur selten glücklich macht
»Kulturpessimisten schieben es darauf, dass wir zu gierig und materialistisch sind.«
»Das glaube ich nicht. Wir leben schlichtweg in einer Gesellschaft, die bestimmte emotionale Belohnungen an materielle Güter geknüpft hat. Wir wollen nicht die materiellen Güter. Wir wollen die Belohnungen.« klick to read

… in chronologisch falscher Reihenfolge:

Jüdischer Feminismus 101
»Die Didaktik von jüdischen Texten funktioniert anders als von aus christlicher Kulturtradition entstandenen. Es geht nicht darum, den Leser*innen zu vermitteln, was richtig und falsch, gut und böse ist. Es geht nicht darum, Antworten zu liefern. Stattdessen sollen bei Leser*innen Fragen und Irritation generiert werden.« klick to read

Not Your Goy*Toy
»Sie entwickelten die Bezeichnung „wc-deutsch“ als Abgrenzung zu dem Feminismus, der sie nicht meinte und nicht hören wollte, und als Zeichen der Solidarität gegenüber marginalisierten Gruppen, denen es ähnlich ging.« klick to read

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