#June15x30: Review on building a Summer Capsule Wardrobe

Summer Capsule Wardrobe
– Ein Aus– und Rückblick

Huch, wo ist denn eigentlich der Juli hin? Gerade, so scheint es mir, redeten wir noch von Capsule Wardrobe Dingen im Juni, und der dazugehörigen Juni 15×30 Challenge (nicht mehr als 15 Kleidungsstücke in 30 Tagen zu tragen, angefangen Mitte Juni, endend Mitte Juli…). Und da zu dem Zeitpunkt gerade meine Reise in die Toskana und deshalb ziemlich viel Sonnenschein in Aussicht stand, schien mir das Leben mit einer kleinen aber feinen Auswahl die spielend leicht ins eigene Handgepäck passt erst einmal gar nicht so schwer. Aber: Dann kam die Fashion Week dazwischen; die Documenta 14 in Kassel; der G20 Gipfel in Hamburg. Und fast hätten wir’s, bzw. ich, vergessen, ein ehrliches Fazit zum Sommerleben mit einer kleinen Garderobe zu ziehen. Hier also ein Versuch aus Retroperspektive!

Vom Drüber-reden

So begann es bei uns auf dem Blog: Mit Teil I, einem Blick auf die eigenen Schritte zur Capsule Wardrobe, mit möglichst viel Kreativität und  Spaß trotz Basics. Etwas später im Juni stellten wir euch dann im Teil II ein paar weitere Ideen vor, mit einem Auge auf diverser kombinierbare Stücke.

Vom tatsächlichen Machen

Teilweise waren die schönen Kleider allerdings nur zum Knipsen geliehen – und deren Pendants sahen im eigenen täglichen Kleiderschrank dann zwar ähnlich, aber eben auch nur ähnlich aus. Beim vorgestrigen Kofferpacken für meine Sommerreise Nummer Zwei in die Toskana (was mir wegen Nummer Eins übrigens spielend leicht fiel!) habe ich nun tatsächlich einmal aufrichtig durch die Kleiderstücke geschaut, zu denen ich in den letzten zwei Monaten täglich gegriffen habe – die Berliner Modewoche und spontanes Fotogeknipse von und mit Stücken für verschiedene Macherinnen seien hier einmal ausgeklammert. Und ich habe überrascht festgestellt: Dass die Auswahl kleiner und feiner ist, als ich Anfang erwartet hatte… hier also ein Rückblick auf vergangene 30 Tage, und ein (teilweise, da natürlich nur die sommerlichen Kleider mitkommen) Vorausblick auf das, was mich in den nächsten sieben Tagen begleiten wird. <3

Eco Fashion and Fair Fashion Summer Capsule Wardrobe

 

 

Wearing: Black Silk Dress – By Signe
Photo: Market Dress and Poncho
Striped Dress – H&M Conscious  | Linen Dress – Reformation via Vestaire Collective

Kleider – und zwar luftige, in denen man sich sofort gut angezogen fühlt. Die Modelle zu denen ich momentan immer wieder greife: Das schöne Schwarze aus der By Signe SS17 Kollektion, mein Lieblings Rohseide Kleid vom dänischen Label Baserange (beide tauschen hier inzwischen fast inflationär immer wieder mal auf <3); Mein Streifenklassiker aus der H&M Conscious Collection, der mich inzwischen ein paar Jahre treu begleitet; ein Vintage Fundstück vom amerikanischen eco-fairen Label Reformation, welches hier erstmals zu sehen war; und ein etwas wärmeres Wollensemble vom Markt, welches ebenfalls letztes Jahr schon mal in einem Spätsommerpost auftauchte…

Eco Fashion and Fair Fashion Summer Capsule Wardrobe

Anna Wears: : Blouse – Maas Natur | Jeans – H&M Conscious
Photo: Jeans – Vintage
Go-to-T-Shirt vom Hamburger Eco Fashion Label Jan n June | Blouse – Vintage

Pullover – Vintage | Blouson – Armedangels

Für die Regentage in Hamburg hat tatsächlich trotz Sommer im Kalender die typische Capsule Wardrobe hergehalten, an die man erst einmal denkt, wenn das Wort French–, Capsule–, oder eben Basic Wardrobe fällt. Einziger Unterschied in diesem Jahr bei mir? Den geliebten Trenchcoat have ich eher selten hervor gekramt, und diesen durch eine leichte Bomberjacke vom Eco Fashion Label des Vertrauens ersetzt. Hat gut geklappt!

Eco Fashion and Fair Fashion Summer Capsule Wardrobe

Anna wears: Dress – Reformation via Vestaire Collective
Yoga Jumpsuit – Yoiqi
One Piece – My Marini 

Bag – Vintage |
Shoes – hessnatur 
Earrings – Vintage & Knobbly Studio

Und für die richtigen Sommertage in der Toskana? Mussten natürlich noch ein paar Ausnahmen her… Darunter die richtige Yoga Kleidung (ein Bericht über das frisch gegründete Label Yoiqi folgt!), Badekleider (hier vom wunderbaren eco fairen Label My Marine, mehr dazu ebenfalls in Kürze); Lieblingssommerbegleiter in Form von Korbtasche und weichen Lederschuhen; und – ein Muss seit ich den Kurzhaarschnitt für mich entdeckt habe: allerlei schönes für die Ohren! Das Ohrring-Duo stammt dabei von meinem Vintage Store des absoluten Vertrauens, und das andere Lieblingsstück von Knobbly Studios, die ich euch hier erstmals vorgestellt habe.

Fazit?

Den Schmuck einmal ausgeklammert, hätte ich ohne größere Anlässe wie der Berliner Modewoche und dem Gefühl, dem visuellen Tagebuch zwischendrin ein wenig Spannenderes zeigen zu sollen, ganz gut mit lediglich 15 Kleiderstücken und Accessoires auskommen können. (Das Wäscheproblem wäre übrigens insofern kein großes, da ich die meisten Stücke die hier vorgestellt werden sowieso mit der Hand wasche. Akuter Einlauf–Panik sei dank!) Überraschung auf meiner Seite. Wie steht’s bei euch – habt ihr mal ganz aufrichtig gezählt?

Capsule Wardrobe Picks

Eco Fashion and Fair Fashion Summer Capsule Wardrobe

The Basics 

Bluse – hessnatur
Jeans – Kings of Indigo
Blouson – Armedangels
Striped Dress – Armedangels
Slip Dress – Filippa K
Two Piece – Reformation  via Vestaire Collective

Eco Fashion and Fair Fashion Summer Capsule Wardrobe

The Extras

Yoga Jumpsuit – Yoiqi
Bathing Suit – My Marini
Bag (Halfmoon) – Ellenn James
Schuhe – hessnatur
Circle Bag – KokoKarna
Earring – Knobbly Studio x Laurie Franck via Black Velvet Circus Shop (Hamburg)

Kommentar (1)

  1. Hallo du Liebe,

    ich freue mich sehr über deinen wunderbaren Abschlusspost und habe ihn direkt in meine Zusammenfassung zur Challenge aufgenommen: http://theorganizedcardigan.de/2017/07/juni15x30-das-fazit-zum-kleiderschrank-experiment/
    (So persönlich Bescheid sagen finde ich dann doch mal persönlicher, als nur son „oller“ Pingback ;D )
    Danke nochmal, dass du an unserem Experiment teilgenommen hast und für deine Beiträge!

    Ganz herzliche Grüße
    Sunray

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.